Letztes Jahr war ich in Amsterdam. Gleich vorweg: es war sehr schön. Hier deshalb einige Impressionen, Informationen und Tipps für alle, die sich ebenfalls für einen Kurzurlaub in Amsterdam interessieren.
Über Amsterdam
Vorab ein paar Infos über die Stadt. Amsterdam ist seit 1983 die Hauptstadt der Niederlande und zählt rund 800000 Einwohner. Die Stadt ist übersäht mit zahlreichen historischen Häusern und Bauten. Kennzeichnend für Amsterdam sind die vielen Grachten, das sind Kanäle, die sich durch die Stadt ziehen und ursprünglich als Wasserstraßen für den Warentransport benutzt wurden. Diese „Vernetzung“ an Wasserwegen hat zur Folge, dass es in Amsterdam zahlreiche kleine Brücken gibt, die über die Grachten gehen.
Anreise mit dem Flugzeug
Der Flughafen Amsterdam Schiphol liegt etwas außerhalb von Amsterdam. Für den Transfer von und nach Schiphol können Sie u.a. den Bus nehmen. Dieser liefert Sie dann z.B. direkt in Amsterdam Centraal, dem Hauptbahnhof von Amsterdam ab.
Von hier aus können Sie mit der Straßenbahn oder einem Taxi weiter fahren.
Fortbewegung
Ja, das Thema Fortbewegung muss im Zusammenhang mit Amsterdam fast angesprochen werden. Das wohl gängiste Fortbewegungsmittel in Amsterdam ist das Fahrrad. Richtig gelesen! In dieser Stadt wimmelt es nur so von Fahrradfahrern. Kein Wunder, denn die Stadt verfügt über ein dichtes Netz an Fahrradwegen. Außerdem läßt es sich in Amsterdam auch sehr gut mit dem Fahrrad fahren, da es kaum Steigungen gibt.
Für Touristen gibt es die Amsterdam Card. Diese kann für einen bestimmten Zeitraum (24, 48 oder 72 Stunden) erworben werden. Mit der Amsterdam Card erhalten Sie freien oder reduzierten Eintritt zu zahlreichen Museen und Sehenswürdigkeiten. Wenn Sie also planen, bei Ihrem Aufenthalt einige Attraktionen zu besuchen, kann sich die Anschaffung der Karte schnell bezahlt machen. Außerdem enthält die Karte einen Stadtplan und sie können im gewählten Zeitraum die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen.
Grachten
Amsterdam ist durchzogen von einem dichten Netz an Grachten. Das sind künstlich angelegte Wasserstraßen. Diese verlaufen ringförmig durch die Stadt. Angelegt wurden diese einst u.a. zum Warentransport.
Insgesamt ziehen sich rund 80 km dieser Wasserwege durch die Stadt. Dazu gehören die Herengracht, die Prinsengracht und die Keizersgracht. Für Besucher der Stadt bietet sich eine Grachtenrundfahrt an, um ein paar Impressionen von Amsterdam zu erhalten. Aber auch per Tretboot lassen sich diese erkunden.
Brücken
Das dichte Netz an Grachten hat in Amsterdam natürlich zur folge, dass es dort auch viele Brücken gibt – rund 1300 sind es.
Sehenswürdigkeiten
In Amsterdam gibt es viel zu sehen. Man muss oft gar nicht weit gehen. Bei passendem Wetter kann man locker den Tag über zu Fuß die Stadt erkunden, ohne dass es langweilig wird. Gerade in Bahnhofsnähe ist immer viel los.
Hier findet sich z.B. nur ei paar Gehminuten entfernt das Nemo Museum, ein 1997 errichtetes Technikmuseum, das für Kinder genauso amüsant sein sollte, wie für Erwachsene. Die Form des Gebäudes erinnert aus der Ferne etwas an ein Schiff.
Auf dem „schrägen“ Dach des Nemo Museums befindet sich eine riesige Dachterrasse, welche ein beliebter Treffpunkt ist. Hier hat man eine tolle Aussicht übr Amsterdam und kann bei schönem Wetter einfach mal entspannen. Weltbekannt ist natürlich das Rotlichtviertel (De Wallen). Gleich nebenan liegt Chinatown, das älteste chinesische Viertel auf dem europäischen Festland.
Es würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, alle Sehenswürdigkeiten aufzuführen. Zu erwähnen sind aber auf alle Fälle noch das Rijksmuseum, sowie das gleich nebenan liegende Van Gogh Museum. Beide befinden sich am Museumplein und sind mit der Straßenbahn gut erreichbar.
Wenn es etwas ruhiger sein darf, bietet sich die Besichtigung der Molen van Sloten an. Kurz gesagt handelt es sich um eine alte Windmühle in dem kleinen Örtchen Sloten, das am Stadtrand von Amsterdam liegt. Allein der romantische Ort ist die Besichtigung wert. In der Windmühle erwartet einem eine sehr interessante Führung mit vielen Hintergrundinformationen.
Auch die Molen van Sloten ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Nimmt man z.B. die Straßenbahn S2, so hat man von der Endstation noch einen kleinen Fußmarsch von ein paar hundert Metern vor sich.
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