Popup Zelt Outwell Fusion 200 im Test

Ich war vor kurzem auf der Suche nach einem Zelt, das sich sowohl schnell aufbauen, als auch leicht wieder abbauen läßt. Was liegt da näher, als ein Popup Zelt auszuprobieren. Diese sollen sich ja quasi von selbst aufbauen. Also habe ich bei Bergzeit.de ein Popup Zelt Outwell Fusion 200 gekauft. Dieses ist für zwei Personen ausgelegt.

Die Außenhülle besteht aus Outtex® 4000 Polyester (Wassersäule 4000). Die Nähte sind versiegelt. Das Fiberglasgestänge ist 6,0 mm im Durchmesser. Interessant an der Konstruktion ist vor allem, dass das Zelt über eine Art Vorzelt verfügt, d.h. es ist ein kleiner Stauraum vorhanden, der sich vom restlichen Zelt noch einmal durch ein Netz abtrennen läßt. Auch der Boden erstreckt sich über das ganze Zelt.

Outwell Fusion 200 Popup Zelt
Outwell Fusion 200 Popup Zelt kurz nach dem Aufstellen

Der Aufbau

Das Zelt ist in einer Kreisförmigen Tasche verpackt. Öffnet man den Reißverschluss, so kann man es leicht entnehmen. Damit das Zelt einem nicht gleich entgegenspringt, ist es mit einem Gummiband gesichert.
Entfernt man das Gummiband, geht alles ganz schnell: das Zelt sprint förmlich wie von selbst auf. MAn muss nur ein bisschen behilflich sein und es richtig ausrichten, damit auch wirklich der Boden unten ist ;-). Das ganze dauert vielleicht mal fünf bis 10 Sekunden. Anschließend steht das Zelt fertig da. Jetzt muss es nur noch am Boden fixiert werden.

Die Zeltleinen

Dazu verwendet man die Kunststoffhäringe, die in einer extra Tasche beiliegen. Diese liegen in zwei Farben bei. Die schwarzen dienen zur Befestigung des Zeltes durch direkte Fixierung am Boden. Die neongelben dienen zur Fixierung des Zeltes mittels der bereits angebrachten Leinen. Übrigens sind auch die Leinen in neongelb. Wer schon mal bei dämmrigem Licht über eine eine schwarze Zeltleine gefallen ist, weiss wie praktisch das ist.
Noch ein praktisches Feature bei den Zeltleinen ist, dass diese bereits fertig montiert sind und mittels eines Klettverschlusses zusammengerollt am Zelt befestigt werden können. Lästiges Leinensortieren gehört hier der Vergangenheit an.

Die Zeltleinen im "verpackten" Zustand
Die Zeltleinen im „verpackten“ Zustand

Das Innenleben

Einer der Gründe, warum ich mich für das Outwell Fusion 200 Zelt entschieden habe, war, dass es ein Innenzelt hat. Zelten kann an heißen Tagen schweisstreibend genug sein, da muss man nicht auch noch in einer „Plastiktüte“ schlafen. Das Fusion 200 verfügt über ein Innenzelt und ist meiner Meinung nach gut durchlüftet. Ich habe inzwischen schon einige Nächte darin verbracht und bin angenehm überrascht.

Gut durchlüftet
Gut durchlüftet

Das obige Bild zeigt einen Blick aus dem „Vorzelt“. Hier kann man erkennen, wie das Innenzelt befestigt ist. Zwischen Innenzelt und Außenzelt ist genügend Platz für Frischluft.
Der Schlafbereich ist für zwei Personen geräumig. Am hinteren Ende fällt das Zelt etwas schräg ab. Ich habe bei einer Körpergröße von 1,85m aber keine Probleme mit dem Kopf nach hinten zu liegen. Alternativ kann man sich ja auch mit dem Kopf richtung Eingang legen. Dort verläuft hat man genügend Platz, weil die Abtrennung durch das Netz senkrecht ist.
Blick ins Innere des Zeltes
Blick ins Innere des Zeltes

Abbau

Die eigentliche Kunst bei einem Popup Zelt ist sicher der Abbau. So einfach und schnell wie es aufgebaut ist, so trickreich kann der Abbau für einen Ungeübten sein. Ich spreche aus Erfahrung. Deshalt ist auch in die Transporttasche eine Abbauanleitung integriert. Hat man den Dreh erst mal raus, geht der Abbau recht flott. Häringe raus, Seile aufgewickelt und mit den Klettbändern befestigt, Eingang und Trennetz öffnen und dann mit ein paar „geübten“ Handgriffen das Zelt wieder klein machen und in die Tragetasche stecken.

Fazit

Das Popup Zelt Outwell Fusion 200 ist meiner Meinung nach durchdacht und praktisch. Es ist im Nu aufgebaut, geräumig und auch mit etwas Übung schnell wieder abgebaut. Ich habe es bereits zweimal ausprobiert und bin zufrieden damit. Auch eine durchregnete Nacht hat es gut überstanden. Der Schlafbereich blieb trocken. Jetzt kann der nächte Campingausflug kommen – ich bin gerüstet.

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